In Deutschland besteht im internationalen Vergleich grundsätzlich erstmal eine medizinisch relativ gute Versorgung. Über die gesetzliche Krankenversicherung werden die notwendigsten medizinischen Maßnahmen abgedeckt.
Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung erhalten Sie ärztliche Leistungen gemäß § 12 SGB V:
„Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein; sie dürfen das Maß des Notwendigen nicht überschreiten.“
Auf diese Grundversorgung aufbauend kann man sich mit verschiedenen Krankenzusatzversicherungen (z.B. Krankenhaus-Zusatzversicherung, Zahn-Zusatzversicherung, Heilpraktiker-Zusatzversicherung, Pflege-Zusatzversicherung, Krankentagegeld…) individuell eine bessere Gesundheitsversorgung sichern und Selbstbeteiligungen reduzieren.
Als Alternative zu dem gesetzlichen Versorgungssystem besteht die Möglichkeit, in eine Private Krankenversicherung zu wechseln. Aber: Nicht jeder darf sich privat krankenversichern.
Angestellte müssen in der Regel Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse bleiben. Erst ab einem Jahresbruttoeinkommen von 73.800 Euro (Stand 2025) dürfen Angestellte selbst wählen, ob sie lieber in der gesetzlichen Kasse oder in der privaten Krankenversicherung versichert sein möchten.
Selbständige haben fast immer die freie Wahl zwischen GKV und PKV.
Für Beamte ist die private Krankenversicherung fast immer die bessere Lösung.
Beide Systeme haben Vor- und Nachteile. Die Entscheidung für oder gegen das ein oder andere System ist allerdings sehr wichtig.
Es geht schließlich um Ihr wichtigstes Gut – Ihre Gesundheit.
Mit einer privaten Krankenversicherung kann man die bestmögliche medizinische Versorgung erhalten. Diese ermöglicht eine Behandlung nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft und den Regeln der ärztlichen Kunst.
Allerdings ist die PKV nicht für jeden geeignet. Daher sollte man sich mit dem Thema genau beschäftigen.
Wenn Sie die Möglichkeit haben, in die private Krankenversicherung zu wechseln, Ihnen aber weitergehende Informationen fehlen, nehmen Sie mit uns Kontakt auf. Wenn Sie sich unsicher sind, ob für Sie die GKV oder die PKV besser geeignet wäre, melden Sie sich einfach bei uns. Genau zu diesen (und vielen anderen) Themen können wir Sie unterstützen.
Ist die private Krankenversicherung für Sie grundsätzlich geeignet? Besprechung der grundlegenden Absicherungswünsche, Zukunftspläne, Familiensituation, Gesundheitszustand. Unterschiede von GKV zu PKV. Allgemeine Kriterien. Wissenswertes zum Thema Gesellschaftsauswahl. Weiterer Ablauf.
Anforderung der Patientenquittung / Versichertenauskunft. Überprüfung der Angaben / Diagnosen. Besprechung und Klarstellungen zu Abrechnungsdiagnosen. Zusammenfassung der Gesundheitsangaben für die Risikovoranfrage. Dieser Punkt ist mit Aufwand verbunden - allerdings extrem wichtig.
Klärung von Rückfragen. Zusammenfassung der Ergebnisse. Bewertung von möglichen Risikozuschlägen oder Leistungsausschlüssen. Alternativberechnung einer Krankenzusatzversicherung, sofern ein Wechsel in die PKV nicht möglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll sein sollte.
Wenn alle Ergebnisse vorliegen und ausgewertet wurden: Auswahl der besten Tarife und Gegenüberstellung dieser. Es folgt eine Detailkonfiguration Ihres Wunschtarifs (detaillierte Leistungen). Gemeinsam besprechen wir die verschiedenen Optionen zu Beitragsentlastungsbaustein.
Vorbereitung der Antragsunterlagen, Erstellung der Beratungsdokumentation, Vorbereitung Kündigungsunterlagen der Vorversicherung. Die Unterzeichnung der Antragsunterlagen und der Kündigung der aktuellen Krankenversicherung ist in der Regel per digitaler Unterschrift möglich.
Wenn der Antrag unterschrieben ist und bei der gewünschten Versicherungsgesellschaft eingereicht wurde, überwachen wir den Rücklauf der Versicherungspolice sowie der Kündigungsbestätigung durch die Vorversicherung. Häufig wird im Anschluss noch einmal das Thema Beitragsentlastungstarif gewünscht.
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